Epiphen

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Kauf Epiphen

Einführung

Präsentation

Tabletten zur oralen Verabreichung.

Phenobarbital Tabletten sind in 2 Stärken erhältlich:

Weiße, runde bikonvexe Tablette enthalten 30mg Phenobarbital PhEur.

Weiße, erhaben gearbeitete, bikonvexe Tabletten enthalten 60mg Phenobarbital PhEur.

Verwendung

Phenobarbital ist ein Antiepileptikum zur Kontrolle von Epilepsie beim Hund.

Dosierung & Verabreichung

Die Dosierung hängt individuell vom Tier und von der Schwere der Erkrankung ab.

Die Verabreichung an die Hunde erfolgt oral. Anfangsdosis: 2-5mg pro 1 kg Körpergewicht pro Tag. Die Tabletten sind auf zwei Dosen über den Tag verteilt einzunehmen.

Erst nach 1-2 Wochen nach Behandlungsbeginn tritt eine konstante Serumkonzentration ein. Die volle Wirksamkeit der Medikation ist erst nach 2 Wochen erreicht, daher sollte die Dosis in diesem Zeitraum nicht erhöht werden.

Sollten Anfälle nicht kontrollierbar sein, darf die Dosis um 20% einmalig erhöht werden. Phenobarbital-Konzentrationen im Blut sollten dabei immer kontrolliert werden.

 

Tabletten dürfen nicht zerteilt werden. Zur akkuraten Dosierung bei Hunden unter 12kg sollte eine Therapie mit Epiphen Solution eingeleitet werden.

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Gegenanzeigen, Warnungen, etc.

Kontraindikationen

Nicht zur Behandlung trächtiger und säugender Hündinnen.

Nicht verabreichen an Tiere mit eingeschränkter Leberfunktion.

 

Nebenwirkungen

Gelegentlich auftretende Polyphagie, Polyurie und Polydipsie. Normalerweise sind diese Nebenwirkungen nur vorübergehend und klingen bei fortführender Medikation wieder ab.

Phenobarbital kann eine vermehrte Bildung von arzneimittelabbauenden Enzymen bewirken, die den Abbau einiger Medikamente in der Leber beschleunigen und damit einen Wirkungsverlust herbeiführen können.

Vergiftung kann bei Dosen über 20mg/kg/Tag auftreten, wenn die Phenobarbitalwerte im Blutserum auf über 45 Mikrogramm/ml ansteigen.

In einzelnen Fällen wird empfohlen bei Hepatotoxizität in Verbindung mit antikonvulsiver Therapie folgendes zu beachten:

  1. Leberfunktionen sollten vor Therapiebeginn überprüft werden.
  2. Therapeutische Phenobarbitalserumkonzentration sollte beobachtet werden, um die niedrigste wirksame Dosis verabreichen zu können. Normalerweise reicht eine Konzentration von 15-45 Mikrogramm/ml aus, um Epilepsie kontrollieren zu können.
  3. Die Leberfunktion muss regelmäßig kontrolliert werden (alle 6 bis 12 Monate).
  4. Krampfaktivität ist regelmäßig zu kontrollieren.

Das Absetzen von Phenobarbital oder das Umsteigen auf eine andere antiepileptische Therapie sollte schrittweise geschehen, um keinen Anstieg in der Häufigkeit der Anfälle herbeizuführen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Phenobarbital und Primidon ist nicht ratsam.

Überdosierung kann zu Koma, schweren Atem- und Herz-/Kreislaufdepressionen, Hypotension und Schock führen, was in Nierenversagen und Tod resultieren kann. Eine Magenspülung kann direkt nach Einnahme der Überdosis vorgenommen werden. Eine intensive symptomatische und unterstützende Therapie sollte folgen, bei der besonders auf die Aufrechterhaltung der Atem-, Herz und Nierenfunktionen und einen ausgewogenen Elektrolythaushalt geachtet werden sollte.

 

Absetzfrist

Unbekannt

 

Warnhinweise für den Anwender

Bei versehentlicher Einnahme des Produktes sofort ärztliche Hilfe suchen und auf eine Barbituratvergiftung hinweisen. Nach Gebrauch Hände gründlich reinigen.

 

Pharmazeutische Vorsichtsmaßnahmen

Nicht über 25°C lagern. Vor Licht schützen.

Ungebrauchte Arzneien und Behälter den nationalen Bestimmungen nach entsorgen.

Verpackung

Polypropylen-Röhrchen mit 1000 Tabletten.

Mehr Infomormationen

 

 

 

Wirkungsmechanismus:

 

Phenobarbital wirkt – wie auch andere Barbiturate – durch Bindung am GABAA -Rezeptor. GABA ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter des zentralen Nervensystems (ZNS) bei Säugetieren. Die Bindungsstelle für Barbiturate am GABAA-Rezeptor unterscheidet sich von den Bindungsstellen für GABA selbst und auch von der für Benzodiazepine. Wie auch Benzodiazepine, verstärken Barbiturate die GABA-Wirkung am Rezeptor. Barbiturate blockieren auch AMPA-Rezeptoren (eine Untergruppe der Glutamat-Rezeptoren. Glutamat ist der wichtigste erregende Neurotransmitter im ZNS. Diese Kombination aus Verstärkung der hemmenden GABA-Wirkung und Blockade der erregenden Glutamat-Wirkung erklärt die dämpfende Wirkung dieser Arzneistoffe gut.

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